Neues Klaviertrio Dresden mit vier neuen Werken Das Neue Klaviertrio Dresden mit Uta-Maria Lempert (Violine) und Clemens Hund-Göschel (Klavier) um den Cellisten Matthias Lorenz, der viele Stücke und Konzerte initiiert, hebt schon seit Jahren immer neue Kompositionen aus der Taufe und verhilft diesen »Kindern« auf dem Weg ins Leben zu Wiederaufführungen und vielen Begegnungsmöglichkeiten. So … Tschechisch-deutsche Uraufführungen vor vollem Haus weiterlesen
Autor: WQ
Frühling und Aura
Junge Deutsche Philharmonie kehrt nach Dresden zurück Sie nennen sich selbst »Das Zukunftsorchester« – die Junge Deutsche Philharmonie (JDP) setzt sich nicht nur aus Studentinnen und Studenten der Deutschen Musikhochschulen zusammen, sie versucht auch, thematische und programmatische Schwerpunkte zu setzen, Türen zu öffnen. Die Frühjahrstournée steht in diesem Jahr unter dem Motto »Aura«, was sich … Frühling und Aura weiterlesen
Europäische Formenvielfalt
Cristian Măcelaru wieder bei der Dresdner Philharmonie Am Wochenende verlockte die Dresdner Philharmonie gleich mit mehreren Trümpfen: Dirigent Cristian Măcelaru hat sich in den letzten Jahren zum Garanten für Repertoireentdeckungen und hochklassige Interpretationen entwickelt. Wenn er noch einen jungen Pianisten (2007 geboren) »im Schlepp« hat, darf man mehr erwarten als nur eine Wunderkindattitude oder frühreife … Europäische Formenvielfalt weiterlesen
Lyrisch und dramatisch
Matthäus-Passion von Johann Theile in der Loschwitzer Kirche Das Ensemble Ælbgut hat sich schon vielfach geistlichen Werken zugewandt, wovon auch die jüngste, wieder ausgezeichnete CD zeugt – für Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion gab es einen Opus Klassik. Und im letzten Jahr wurde »Leipzig 1723« mit den Bewerbungskantaten um das Thomaskantorat der Preis der deutschen Schallplattenkritik … Lyrisch und dramatisch weiterlesen
Geheimnisvolle Schatten und Blumen
Mittelsächsische Philharmonie feiert »Poesie der Nacht« Die Mittelsächsische Philharmonie verknüpft in dieser Saison ganz besonders die beliebten Werke der Sinfonik mit wenig oder unbekannten Stücken. Die Gefahr einer »bösen« Überraschung ist dabei gering, die einer verblüffenden um so höher. Oder lag es am Mond? Der stand am vergangenen Donnerstag und Freitag im Wassermann, jenem Sternzeichen, … Geheimnisvolle Schatten und Blumen weiterlesen
Nachbetrachtung zu Rahel
Erste Serie von Detlev Glanerts »Die Jüdin von Toledo« an der Semperoper abgeschlossen Die NMB hatten schon im Premierenbericht (https://neuemusikalischeblaetter.com/2024/02/15/10279/) gemutmaßt, daß es lohnen würde, Detlev Glanerts »Die Jüdin von Toledo« noch einmal zu besuchen, um musikalische und andere Bezüge noch stärker nachvollziehen, erkennen zu können. Knapp einen Monat nach der Premiere besuchten wir am … Nachbetrachtung zu Rahel weiterlesen
Blickwinkel und Phantasie
Domorganistin Mahela T. Reichstatt im Dresdner Orgelzyklus Nur auf den ersten Blick schien das Programm von Domorganistin Mahela T. Reichstatt gestern in der Dresdner Kreuzkirche blockhaft: einem Abschnitt mit Werken Johann Sebastian Bachs folgte César Francks überbordende Fantaisie en La Majeur, bevor eine Folge mit Stücken von Louis Vierne den Abend beschloß. Was alle drei … Blickwinkel und Phantasie weiterlesen
Fest der Zuversicht
Kreuzchorvesper vor dem Sonntag Okuli Am Wochenende blickte der Kreuzchor in Vesper und Gottesdienst auf Okoli (etwa »Nachfolge« im Sinne der Jünger, die Jesu folgten), den dritten Sonntag der Passionszeit. Das Programm vereinte auf sinnige Weise freudige wie nachdenkliche Klänge. So überraschte nach dem Einzug bei gedämpften Orgelklängen der Introitus von Agnes Ponizil (Uraufführung) erneut … Fest der Zuversicht weiterlesen
Bartók mit »Wow-Effekt«
Augustin Hadelich und Jakub Hrůša bei der Sächsischen Staatskapelle Der Name Béla Bartók bremst die Vorfreude mancher Konzertbesucher ob der zu erwartenden Moderne oder Avantgarde – zu Unrecht! Immer wieder erweisen sich seine Werke als Schatzkistchen, aus dem folkloristisch funkelnde Rhythmen ebenso sprudeln wie süffige Melodiösität. Das war gestern im siebenten Sinfoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle … Bartók mit »Wow-Effekt« weiterlesen
Brüder im Sturm
Collegium 1704 fegte durch die Lukaskirche Haben Sie diesen »Sturm« etwa verschlafen? Gestern boten Václav Luks und das Collegium 1704 wieder einmal unerhörtes in der Dresdner Lukaskirche. Manche Musikfreunde bedauern es ja, wenn einmal kein Barockstück auf dem Programm steht oder der Chor fehlt. Das sollte aber niemanden abhalten, trotzdem zu kommen – das Erlebnis … Brüder im Sturm weiterlesen