Gergely Madaras kehrte mit Bartók und Brahms ans Pult der Dresdner Philharmonie zurück Eigentlich braucht ein Konzert keinen Titel. »Romantik« oder »Freude« lassen sich letztlich beliebig assoziieren. Am Wochenende nannte die Dresdner Philharmonie ihr Programm schlicht »Brahms 3«. Natürlich gab es vor Johannes Brahms‘ vielleicht heiterster Sinfonie ein Vorprogrammbzw. eine erste Konzerthälfte. Immerhin hatte Dirigent … Kontrast und Charme weiterlesen
Kategorie: Dresdner Philharmonie
Ein neues Puzzleteil im Bild
Sir James MacMillan als Komponist und Dirigent mit Chören bei der Dresdner Philharmonie Die Zusammenarbeit der Dresdner Philharmonie mit ihrem gegenwärtigen Composer in Residence Sir James MacMillan war bisher schon vielseitig und fruchtbar. Eine Sinfonie, Konzertstücke und Kammermusik sind erklungen. Am Wochenende war der Schotte nicht nur anwesend, sondern übernahm für ein Chorprogramm mit eigenen … Ein neues Puzzleteil im Bild weiterlesen
Feuer der Jugend
Dresdner Philharmonie mit Bruckners zweiter Sinfonie Mancher Besucher bedauerte am Wochenende das Ausbleiben von Christoph Eschenbach im Kulturpalast, der das Konzert bei der Dresdner Philharmonie krankheitsbedingt kurzfristig absagen mußte. In den vergangenen Jahren hatte Eschenbach schließlich für mehr als nur die eine oder andere Sternstunde gesorgt, zuletzt mit Beethovens erster und Bruckners siebenter Sinfonie in … Feuer der Jugend weiterlesen
Die Oboe im Mittelpunkt
François Leleux im Osterkonzert der Dresdner Philharmonie Die Dresdner Philharmonie »probiert« nicht nur gern junge Dirigenten aus, sondern auch solche, die sich später entschließen, aus dem Orchester oder der Solistenkarriere ans Dirigentenpult zu wechseln. Emmanuel Tjeknavorian war kürzlich ein Beispiel für beide Kategorien, aber die Philharmonie kann dabei auf grundlegend gute Erfahrungen zurückblicken, wie das … Die Oboe im Mittelpunkt weiterlesen
Mehr als nur Klang
Sir Donald Runnicles erweitert die Darstellungskraft der Dresdner Philharmonie In seinen bisherigen Konzerten, nicht nur der konzertanten Aufführung von »Elektra« [unser Bericht: https://neuemusikalischeblaetter.com/2026/03/16/morder-sind-im-haus/%5D hatte Sir Donald Runnicles, der Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, nach seinem Amtseinstand mit programmatisch (»British Festival«) und dramaturgisch ausgefeilten Abenden auf sich aufmerksam gemacht. Am Sonnabend legte er mit einem rein französischen … Mehr als nur Klang weiterlesen
Französischer Tanz
Dresdner Philharmonie findet in der Romantik unserer westlichen Nachbarn viel Ballettmusik Gleich zwei Neuzugänge verzeichnete die Dresdner Philharmonie am Sonnabend im Kulturpalast: sowohl Dirigentin Anja Bihlmaier als auch Pianist Behzod Abduraimov feierten ihr Debüt. Ursprünglich war Bertrand Chamayou vorgesehen gewesen, und manch einer hatte sich vielleicht auf den Franzosen gefreut, der in Dresden unter anderem … Französischer Tanz weiterlesen
Bei Haydn die Balance halten
Orgelzyklus startet in der Dresdner Kreuzkirche ungewöhnlich Normalerweise klingen im Rahmen des Dresdner Orgelzyklus‘ vor allem die Orgeln der drei Hauptkirchen (Kreuzkirche, Hofkirche, Frauenkirche). Doch in diesem Jahr hat die Reihe bereits eine Quote der Ungewöhnlichkeiten von 50 Prozent: nachdem das erste Konzert im Kulturpalast bereits ein Extra mit Stummfilm war [NMB berichteten: https://neuemusikalischeblaetter.com/2026/03/16/historische-science-fiction-beeindruckt-cineastisch-und-musikalisch/%5D, folgte … Bei Haydn die Balance halten weiterlesen
»Mörder sind im Haus«
Dresdner Philharmonie und Sir Donald Runnicles bringen Richard Strauss‘ »Elektra« konzertant Es ist eine der aufwendigen und für die Akteure anstrengenden Opern: »Elektra« von Richard Strauss. Mit knapp zwei Stunden fällt sie verhältnismäßig kurz aus (ein Akt, keine Pause), aber diese rund 110 Minuten konzentrieren sich vor allem auf eines: Rache. DAS STÜCK Klytämnestra und … »Mörder sind im Haus« weiterlesen
Nicht nur viel Begabung, sondern viele Berührungspunkte
Vor 50 Jahren starb der Komponist Willy Kehrer Der Name des Komponisten Willy Kehrer ist heute nur noch wenigen bekannt. Am 26. April 1902 wurde er in Dresden-Pieschen geboren, war mit zwölf Jahren bereits für sein veritables Klavierspiel bekannt und sparte – wohl vom Studium der Rienzi-Ouvertüre ausgelöst – bald jeden Pfennig für Partituren. Damit … Nicht nur viel Begabung, sondern viele Berührungspunkte weiterlesen
Wieviel Show verträgt ein Sinfoniekonzert?
Dresdner Philharmonie demontiert mit selbstgemachten Rahmenbedingungen ihr ureigenstes Format Man muß ja nicht gleich den Untergang des Abendlandes herbeireden, und um eine Wahrung alter Traditionen geht es ebensowenig. Aber ein paar Grundpfeiler sollten doch stabil bleiben, wenn es um ein »Sinfoniekonzerts« geht. Die Dresdner Philharmonie hat in den letzten Jahren verschiedene Formate entwickelt, um ein … Wieviel Show verträgt ein Sinfoniekonzert? weiterlesen