Mehr Friedensschlüsse und Hochzeiten bitte!

Collegium 1704 brennt höfisches Feuerwerk ab Ob Händel, Francœur oder Schütz – Hofkomponisten oder solche, die Aufträge des Hofes erhielten, fanden ihr Haupttätigkeitsfeld meist in ernsthaften Gattungen wie Oper, Ballett oder geistlicher Musik. Doch die königlichen Tafelmusiken, an sich Gelegenheitskompositionen, sorgten nicht nur für eine Aufbesserung der Kasse, sondern auch für Aufmerksamkeit. Teilweise enorme Aufmerksamkeit. … Mehr Friedensschlüsse und Hochzeiten bitte! weiterlesen

Romantisch ins neue Orgeljahr

Dresdner Orgelzyklus startete in der Frauenkirche Zum Jahresanfang nimmt sich der Dresdner Orgelzyklus jeweils eine kleine Auszeit, aber von Februar bis zum Advent tönt er an jedem Mittwoch an den drei Orgeln der Kreuzkirche (Instrument der Gebrüder Jehmlich), Hofkirche (Kathedrale, Gottfried Silbermann) sowie der Frauenkirche (Daniel Kern). Seit einigen Jahren gehört außerdem die Eule-Orgel im … Romantisch ins neue Orgeljahr weiterlesen

In beliebigen Formationen

Aufführungsabend der Sächsischen Staatskapelle Die Zusammenarbeit der Sächsischen Staatskapelle mit dem Dirigenten Alessandro De Marchi währt schon lang. Ob Händel, Mozart oder Rossini in der Oper oder Konzerte – man kennt sich mittlerweile auch schon wieder Jahrzehnte. Insofern war der zweite Aufführungsabend am Donnerstag in der Semperoper ein kleines Jubiläum bzw. die Feier dieser Partnerschaft. … In beliebigen Formationen weiterlesen

Abschluß der Weihnachtsfesttage

Kreuzvesper zum Epiphaniasfest Mit dem Epiphaniasfest bzw. Dreikönigstag schließt sich sozusagen der »innere Kreis« des Weihnachtsfestes, dessen Zeit wir noch bis zum 2. Februar ausklingen lassen dürfen. In der Dresdner Kreuzkirche sorgte am vergangenen Sonnabend die Capella Sanctae Crucis Dresden für eine besondere musikalische Gestalt, die auch liturgisch mit den Lesungen aus dem ersten Johannesbrief … Abschluß der Weihnachtsfesttage weiterlesen

Vereinte Kräfte für eine stille Botschaft

Neujahrskonzert des Dresdner Kammerchores im Zeichen der Erneuerung Die Erneuerung geschieht immer aus dem Leben heraus. Das Beginnen zieht seine Kraft und Inspiration oft aus einem Hervorgegangen, einer Elterngeneration oder einem initialen Ereignis. Das läßt sich auch auf den Weihnachtskreis übertragen. So hatte der Dresdner Kammerchor gestern in der Dresdner Frauenkirche ein »zarteres Programm« (Leiter … Vereinte Kräfte für eine stille Botschaft weiterlesen

Aus vier mach unendlich

Ensemble Ælbgut blickte auf Weihnachten voraus Das Ensemble Ælbgut sorgt nicht nur überregional, auf Alte-Musik-Festen und mit CD-Aufnahmen für eine hervorgehobene Wahrnehmung, es kehrt auch immer wieder an seinen Ursprungs- und Wohnort zurück und bereitet dem Dresdner Publikum Geschenke – oder lädt ein, wie am Wochenende. Nach dem Auftakt am Freitag vor einer Woche in … Aus vier mach unendlich weiterlesen

Generalprobe mit der linken Hand

Alexander Merzyn dirigiert Werke von Strauss und Dvořák bei der Neubrandenburger Philharmonie Offene Proben gehören heute vielerorts zu den Angeboten, ein neues Publikum zu gewinnen – zwanglos (keine Konzertkleidung bei Orchester und Publikum) und mit einem günstigen Eintrittspreis. Schließlich ist auch eine Generalprobe eine Probe, gegebenenfalls muß man damit rechnen, daß wirklich noch geprobt wird. … Generalprobe mit der linken Hand weiterlesen

Ein Königreich für eine Flöte!

Emmanuel Pahud im Kammerkonzert bei den Mendelssohn-Festtagen Leipzig Vor knapp zwei Monaten hatte uns Emmanuel Pahud bei einem Konzert mit Olivier Latry im Dresdner Kulturpalast beeindruckt [unser Bericht: https://neuemusikalischeblaetter.com/2024/09/05/orgelkonzert-als-gesamtkunstwerk/%5D. Gestern gab es Gelegenheit, ihn im Leipziger Gewandhaus im Rahmen der Mendelssohn-Festtage zu erleben, als er zur Nachmittagsstunde im Mendelssohn-Saal ein Kammerkonzert mit wechselnden Partnern gab. … Ein Königreich für eine Flöte! weiterlesen

Zu schön, um wahr(haftig) zu sein

Sonderkonzert der Sächsischen Staatskapelle mit Rudolf Buchbinder Die Beziehung von Rudolf Buchbinder zu Dresden muß eine besondere sein. Nach Besuchen bei der Philharmonie und Beethoven-Konzertzyklen dort, noch im alten Kulturpalast, kehrte er bei der Staatskapelle ein und immer wieder an die Semperoper zurück. Hier spielte er Beethovens Sonaten ein, Beethoven und Mozart vor allem gehörten … Zu schön, um wahr(haftig) zu sein weiterlesen