Philippe Quint, Boris Giltburg und Claudio Bohórquez bringen drei geschichtsbeladene Kammermusikwerke eindrucksvoll zur Aufführung Statt der sonst häufig gewählten »Mischung« aus fröhlich und melancholisch oder leichter und schwer fokussierte das Kammerkonzert der Dresdner Musikfestspiele am Dienstabend im Palais im Großen Garten auf die Verarbeitung von Schicksalen: Dmitri Schostakowitsch und Sergej Prokofjew erlebten die nachrevolutionäre Sowjetzeit … Dreimal Schatten weiterlesen
Kategorie: Kammerkonzert
Quartettkunst im Palais im Großen Garten
Schumann Quartett spielte Haydn, Mozart und Beethoven Zu den Musikfestspielen zählen die Genres verbindende Veranstaltungen ebenso wie ganz klassische. Streichquartette im Palais im Großen Garten zu hören – klassischer geht es kaum. Das Schumann Quartett mit den Brüdern Erik, Ken (Violinen) und Mark Schumann (Violoncello) sowie der Bratschistin Liisa Randalu machte am Donnerstagabend hier Station … Quartettkunst im Palais im Großen Garten weiterlesen
Meetingpoint Music Messiaen – Der Anfang von allem liegt in der Unendlichkeit
Quartett »Auf das Ende der Zeit« nicht als Endpunkt der Musik Es gibt bedrückende, beklemmende oder bedrohliches Situationen, die sich mit einem direkten Bezug in den Werken von Künstlern wiederfinden lassen. Es gibt aber Situationen, selbst katastrophale, die gerade das Gegenteil auslösen – man denke nur an Beethoven, dessen Vorstellungsvermögen und schöpferischer Geist gerade während … Meetingpoint Music Messiaen – Der Anfang von allem liegt in der Unendlichkeit weiterlesen
Ergötzliche Streichtrios
Meisterkonzert auf Schloß Albrechtsberg Die Reihe der »Meisterkonzerte« bringt immer wieder Musiker nach Dresden zurück, die schon einmal beim Moritzburg Festival zu Gast gewesen sind. Violinist Noah Bendix-Balgley beispielsweise ist 2008 Konzertmeister der Festival Akademie gewesen, heute füllt er die gleiche Position bei den Berliner Philharmonikern aus. Auch seine beiden Partner Benedikt Schneider (Viola) und … Ergötzliche Streichtrios weiterlesen
Im Wechsel der Gemüter
7. Kammerabend in der Semperoper Kammerabende des Tonkünstlervereines erfahren durch drei »Zutaten« eine besondere Färbung: Neben den in der Staatskapelle engagierten Musikern werden oft befreundete Kollegen eingeladen, regelmäßig erklingen Kompositionen von Kapellmitgliedern, und schließlich werden bekannte Werke in anderen Fassungen oder Besetzungen vorgetragen, als man sie sonst kennt. Im Sonntagskonzert waren alle drei Extras enthalten. … Im Wechsel der Gemüter weiterlesen
Zwei Welten – eng verbunden
Beethoven und Schönberg zum Kammerabend des Tonkünstlervereines Man kann über die erste und zweite Wiener Schule theoretisieren, man kann aber auch beim Hinhören das Ringen um die Formen nachvollziehen, das Aufbrechen bestehender Konventionen, das Einfügen und die Hinwendung zu neuen Elementen. Ludwig van Beethoven und Arnold Schönberg waren wegweisend bei dieser Suche und Entwicklung. Selbst … Zwei Welten – eng verbunden weiterlesen
Der Meistercellist
Cellist David Geringas bei den Meisterkonzerten Der Abend habe mit russischer Musik nichts zu tun gehabt, sagte David Geringas zum Schluß, um ihm mit drei Liedern Sergej Rachmaninows als Zugaben doch noch etwas russische Musik anzufügen. Nicht russisch? Bezüge konstruieren ließen sich durchaus: Immerhin hatte Ludwig van Beethoven im Diplomaten Graf Rasumowski einen Freund und … Der Meistercellist weiterlesen
Feinste Quartettkunst
5. Kammerabend des Tonkünstlervereines Mitte der Woche lud die Sächsische Staatskapelle zum Kammerabend in die Staatsoper. Zu Gast war das Dresdner Streichquartett, bestehend aus den Kapellmitgliedern Thomas und Barbara Meining (Violine), Andreas Schreiber (Viola) und Martin Jungnickel (Violoncello), die seit über fünfundzwanzig Jahren neben ihrer Orchesterstelle eine feste Formation bilden. Von »nebenbei« kann jedoch keine … Feinste Quartettkunst weiterlesen