Josef Nawrocki und das Haydn-Orchester Dresden in der Dreikönigskirche Das Haydn-Orchester Dresden nennt sich zwar selbst »Liebhaberorchester«, doch steckt hinter dieser tiefstapelnden Bezeichnung eine Menge Ambition. Wöchentliche Proben, die Unterstützung altgedienter Profimusiker sowie die kundige Anleitung durch Andreas Grohmann und Matthias Herbig bürgen für ein beachtliches Niveau, was sich nicht zuletzt in namhaften Solisten und … Nachwuchs trifft Liebhaberorchester weiterlesen
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Ein Abend – zwei Hälften
Hermann Bäumer debütiert im Aufführungsabend der Sächsischen Staatskapelle Dresden Das ist immer eine vertrackte Sache mit den Programmen: verdreht man sie, kann es das ganze Konzert verändern – oder hätte es ändern können. Am gestrigen Dienstag wäre es vielleicht besser gewesen, die beiden Konzerthälften zu tauschen, denn recht unterschiedlich war der Eindruck. Auf dem Papier … Ein Abend – zwei Hälften weiterlesen
Einhundertfünfzig Jahre in einem Kammerabend
Von 1842 bis in die Gegenwart führte der vierte Abend der Sächsischen Staatskapelle Dresden, zu dem Werke Antonio Pascullis und Edward Elgars zu hören waren. Darüber hinaus wurde eine Komposition des Kapell-Mitgliedes Petr Popelka aufgeführt. Kurzfristig war das Programm wegen einer Erkrankung geändert worden, weshalb anstelle eines Quintetts von Jan Ladislav Dusík das »Concerto sopra … Einhundertfünfzig Jahre in einem Kammerabend weiterlesen
Nachtrag 2 – Gehörte Bilder
Andrés Orozco-Estrada begeistert Leipziger Publikum Allen drei Werke dieses abends kann man einen Bildcharakter unterstellen, denn vor allem Leoš Janáčeks Rhapsodie »Taras Bulba« und Antonín Dvořáks Sinfonie »Aus der Neuen Welt« haben nicht nur programmatische Titel, sie »erzählen« auch Geschichten von Ländern und Menschen. Auch dem die Hollywood-Filmmusik prägenden Erich Wolfgang Korngold wird eine Bildsprache … Nachtrag 2 – Gehörte Bilder weiterlesen
Nachtrag 1 – Klavierabend mit Arcadi Volodos im Gewandhaus
Eruptiver Traumwandler Obwohl noch kein »Alter«, hat Arcadi Volodos bereits eine erstaunliche Wandlung hinter sich. Vom kraftvollen Virtuosen, der auch schon Aufnahmen mit Stücken des »Encore-Repertoires« veröffentlicht hat, wandelt er sich mehr und mehr zum einfühlsamen Poeten. Daß dies Kraft nicht ausschließt, bewies er am 4. März im Gewandhaus, als er schon bei Johannes Brahms' … Nachtrag 1 – Klavierabend mit Arcadi Volodos im Gewandhaus weiterlesen
Getriebener Wanderer
Schuberts »Winterreise« in der Versöhnungskirche mit Frank Blümel und Marc Kirsten Die Frage, ob der Winter nun am 28. Februar oder am 19. März zu Ende geht, mögen Meteorologen und Astronomen diskutieren, Sänger sind davon, soweit es nicht Befindlichkeiten des Halses und der Stimmbänder angeht, wohl unberührt. Viel eher erwägen sie, in welcher Fassung – … Getriebener Wanderer weiterlesen
Es mal richtig krachen lassen…
Duo-Nachmittag mit Yuki Manuela Janke und Johannes Wulff-Woesten in der Villa Teresa Yuki Manuela Janke hat schon in (sehr) jungen Jahren viel erreicht. Wie bei vielen jungen Talenten werden ihre Erfolge auf den Programmzetteln meist aufgezählt. Hin und wieder kann einen da wohl die Lust überkommen, es auch mal wieder zu zeigen, und zwar so … Es mal richtig krachen lassen… weiterlesen
Fortsetzung erwünscht!
Debussy und Monet trafen sich zur 261. »Begegnung der Künste« Beinahe auf den Tag genau 25 Jahre war es her, daß die »Freunde der Dresdner Galerie Neue Meister e. V.« nach der Wende in der neuen Rechtsform gegründet worden waren, um die Arbeit der Förderung der Galerie sowie der »Begegnung der Künste« fortsetzen zu können. … Fortsetzung erwünscht! weiterlesen
Vom Spiel des Lebens
Peter Tschaikowski und sein Bruder Modest hatten für ihre Oper »Pique Dame« Alexander Puschkins gleichnamige Novelle aufgegriffen und für die Bühne angepaßt. Am tiefgreifendsten sind diese Änderungen am Schluß: Während bei Puschkin Hermann den Verstand verliert und im Obuchofskischen Krankenhaus, Zimmer 17, immer wieder die Worte »Drei, Sieben und As!« wiederholt und Lisa einen »liebenswerten … Vom Spiel des Lebens weiterlesen
Gedenken aus dem Leben heraus
Vergleicht man Gioachino Rossinis »Stabat mater« mit Werken Schütz', Homilius' oder Bachs, kann man den Vorwurf, es sei zu wenig Kirchenmusik, sondern vielmehr opernhaft, nachvollziehen. In der Tat schwelgt das Werk in lebendigen Achteln und dramatischen Farben. Rossini wollte den Maßstab der Kirchenmusik aber auch gar nicht auf sich beziehen, deshalb stellt das Werk im … Gedenken aus dem Leben heraus weiterlesen