Lebenszeichen voller Vitalität und Freude

Collegium 1704 kehrt in Prag ins Konzertleben zurück Glücklicher Moment: das erste Konzert des Collegiums 1704 nach der Pause, Photo: Collegium 1704, © Tokpa Am 6. Februar war das Collegium 1704 zuletzt in Dresden gewesen, im März dann hatten alle Konzerte und Reisen abgesagt werden müssen. Nicht nur die Musikbrücke Prag-Dresden und die Reihe im … Lebenszeichen voller Vitalität und Freude weiterlesen

Noch ein »Rückkehrer«

Dresdner Orgelzyklus wird fortgesetzt Zwar sind wir noch weit entfernt vom normalen Kulturleben, großen Sinfoniekonzerten oder Opernvorstellungen, aber hier und da sprießen wieder manche Konzertangebote hervor. Viele sind von freien Musikern oder Kirchgemeinden organisiert, die Dresdner Kreuzkirche zeigte und zeigt in der Corona-Zeit ebenso Präsenz – man kann den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern nur Dank … Noch ein »Rückkehrer« weiterlesen

Ergreifende h-Moll-Messe

Glückliche Fusion zweier Chöre und eines Orchesters in Dresdner Lukaskirche Für den kammerchor cantamus dresden war es sogar ein Jubiläumskonzert: 1995, vor einem Vierteljahrhundert mittlerweile, wurde er von Martin Lehmann gegründet. Seit dem vergangenen Jahr leitet Robert Schad cantamus und konnte unter anderem beim Dresdner Chortag im Herbst zwei erste Preise (für die beste Interpretation … Ergreifende h-Moll-Messe weiterlesen

Silbermann auf dem Pianoforte

Zauberhafte Musikstunde auf Schloß Bieberstein Alte Instrumente locken in der Regel nur die Freunde Alter Musik an. Die gibt es in Städten wie Köln oder Dresden, doch würden so viele in ein Schlößchen auf dem Lande kommen, irgendwo zwischen Freiberg und Nossen, zu einem Kammerabend mit Pianoforte, Traversflöte, Violine und Violoncello? Hier erwartete man nicht … Silbermann auf dem Pianoforte weiterlesen

Silbermann-Tage in der Dresdner Hofkirche

Ludger Lohmann an Gottfried Silbermanns letztem Opus Natürlich können die Silbermann-Tage, die von Freiberg durchs ganze Erzgebirge und bis nach Oberfranken ziehen, die sächsische Landeshauptstadt nicht aussparen. Zumal, da hier, in der Hofkirche (Kathedrale), Gottfried Silbermanns letzte große Orgel zu finden ist. Zwischen 1750 und 1755 entstand sie, wurde in der Krankheitszeit und nach dem … Silbermann-Tage in der Dresdner Hofkirche weiterlesen

»Als Bach nach Dresden kam«

Lesung und Musik in der Konzertreihe »Tastenwelten« Die Hauskapelle des Dresdner Taschenbergpalais‘ beherbergt seit zwei Jahren die »Tastenwelten«, deren Untertitel »Bach in Dresden« bereits musikalisch fokussiert. Oft sind hier Pianisten oder Cembalisten zu Gast, doch die Kammermusikreihe birgt mehr, auch Johann Sebastian Bachs Cello-Suiten waren bereits zu hören. Am vergangenen Wochenende rückte der Untertitel sozusagen … »Als Bach nach Dresden kam« weiterlesen

Silbermanns Gold

Richard Brasier im Orgelkonzert an der Hofkirche Dresden In diesem Jahr nehmen die im Rahmen des Dresdner Orgelzyklus‘ stattfindenden Konzerte in der Katholischen Hofkirche (Kathedrale) Bezug auf die Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025 und rücken Organisten und Organistinnen sowie Werke aus allen EU-Ländern, Norwegen und der Schweiz ins Hörfeld. »Und aus Großbritannien« muß man … Silbermanns Gold weiterlesen

Expression und Kontrapunkt

Apollon Musagète Quartett in der Dresdner Frauenkirche Überraschend am gestrigen Sonnabend und in gewissem Sinne auch »expressiv« waren nicht nur die großzügig karierten Anzüge des Apollon Musagète Quartetts. Den optischen Eindruck unterstrichen die vier durch ein energiegeladenes, die Strukturen offenlegendes Spiel. Dabei begannen sie ihr Programm allerdings eher mit einem Ruhepunkt: Bach. Der Contrapunctus 1, … Expression und Kontrapunkt weiterlesen

Zum Glück kein Vermächtnis!

Der Klang von Notre-Dame auf CD Blättert man das informative Beiheft Olivier Latrys neuester Aufnahme auf, liest man als Komponistennamen auf dem Innendeckel: »Jean-Sébastian Bach«. Das ist so herzerfrischend wie charmant, und – wer weiß? – vielleicht hätte es Johann Sebastian Bach selbst gefallen? Er wäre nicht der einzige – Chopin »französisierte« seinen Namen, Händel … Zum Glück kein Vermächtnis! weiterlesen