Violine, Cello und eine besondere »Gewürzmischung«

Duo KonVersatIonen in der Leubener Himmelfahrtskirche Denkt man an den Komponisten Antonio Vivaldi und seine »Vier Jahreszeiten«, mag man kaum glauben, daß sie einmal vergessen waren und gerade erst im zwanzigsten Jahrhundert (!) wiederentdeckt wurden – heute gehört Vivaldi neben Bach zu den Barockkomponisten schlechthin. Doch immer nur »Jahreszeiten« – wer wollte stetig das gleiche … Violine, Cello und eine besondere »Gewürzmischung« weiterlesen

Liebesweh- und Liebesleid

Dresdner Hofmusik zwischen Zorn und Glück »Ergötzlichkeiten zu rechter Zeit« hatte die Dresdner Hofmusik das Programm genannt, das Musik und Texte (nicht nur) zum Valentinstag zusammenband. Am Sonnabend gaben Wolfram Lattke (Tenor), Stefan Maas (Laute) und Susanne Stahl (Lesung) einen intimen Abend im Zeichen der Liebe in der Kulturkirche Weinberg Trachenberge (Weinbergskirche). Die Texte der … Liebesweh- und Liebesleid weiterlesen

Mit kantabler Qualität

Brentano String Quartet bei den Meisterkonzerten Im Gegensatz zum Moritzburg Festival im August, zu dem keine bestehenden Formationen eingeladen werden, sondern sich die Quartette, Trios oder Duos jeweils finden, reisen zu den vom Festival ausgerichteten Meisterkonzerten immer wieder Kammermusikformationen an, die seit langem etablierte Größen sind, oftmals preisgekrönt. Am Mittwoch nun war das amerikanische Brentano … Mit kantabler Qualität weiterlesen

Klangszenen

Tonkünstlerverein der Sächsischen Staatskapelle zeigt sich neugierig Von Wilhelm Busch ist überliefert: »Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden«, doch ist dies weder Bonmot noch Kritik (im Sinne einer Rezension) an der Musik an sich, es bezieht sich nur auf den vorbeiziehenden Bettelstudentenchor, der den Gärtner Knoll bei seiner Jagd … Klangszenen weiterlesen

Jagdszenen

Quartettgesellschaft des Leipziger Gewandhauses mit Armida und Widmann Wenn sich ein Quartett nach einer Oper Joseph Haydns nennt, darf man annehmen, daß es diesem – oder Mozart – nahesteht. Das Armida Quartett (Martin Funda und Johanna Staemmler – Violinen, Teresa Schwamm – Viola und Peter-Philipp Staemmler – Violoncello) steht diesen geistigen Urvätern des Streichquartetts so … Jagdszenen weiterlesen

Quattrovaganti spielte Mozart und Čakrt

Tschechisch-Deutsche Kulturtage mit deutscher Erstaufführung am Wochenende Das Quartett Quattrovaganti mit Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz spielte im Landschloß Pirna-Zuschendorf (Sonnabend) und auf Schloß Klippenstein in Radeberg Quartette von Wolfgang Amadeus Mozart und Michael Čakrt. Michael Čakrt – noch nie gehört? Das verwundert kaum, denn der 1924 in Brünn geborene Musiker, Musiklehrer, Organist und Komponist ist … Quattrovaganti spielte Mozart und Čakrt weiterlesen

Schumann Romances

Neueinspielung von Oboistin Céline Moinet Noch eine Oboen-CD mit Bearbeitungen? Nein, das ist es nicht, soviel sei gesagt. Im Gegenteil zeigt sich »Schumann Romances«, die neue CD von Céline Moinet, gut balanciert und von einem inneren Thema getragen, das sich auch ohne Kenntnis der Entstehung der Stücke erschließt. Denn die Solooboistin der Sächsischen Staatskapelle wollte … Schumann Romances weiterlesen

Erstes Meisterkonzert der Saison

Klavierquartette auf Schloß Albrechtsberg Mit drei Klassikern starteten die Meisterkonzerte am Freitagabend in die neue Spielzeit. Mit Kai Vogler (Violine), Pauline Sachse (Viola), Peter Bruns (Violoncello) und Antti Siirala (Klavier) waren zwei Gründungsmitglieder und zwei mittlerweile mehrfache Gäste des Moritzburg Festivals angereist – familiäre Atmosphäre also. Familiär könnte man ebenso die ganze Gattung sehen, denn … Erstes Meisterkonzert der Saison weiterlesen

Fast sportliche Virtuosität

Kammerabend des Tonkünstlervereins überrascht mit Farben und Leichtigkeit Wenn man genauer hinhörte und -sah, waren die Kniffe, Schwierigkeiten, Ansprüche ganz klar – um so verblüffender, wie leicht die Stücke zum Kammerabend am Mittwoch in der Semperoper daherzukommen schienen. Gleichzeitig war es ein Konzert für »aufgeschlossene Ohren«, denn neben Claude Debussy und Camille Saint-Saëns kamen vergleichsweise … Fast sportliche Virtuosität weiterlesen