In Kooperation von Dresdner Hofmusik und Dresdner Musikfestspielen gastierte die Cappella Sagittariana mit Leiter Norbert Schuster am Sonntag und einem Programm um Heinrich Schütz an der ehemaligen Wirkungsstätte des Komponisten, der Schloßkapelle. Ebenso wie der Ort oft »Schütz-Kapelle« genannt wird, bezieht sich auch der Name des Ensembles auf jenen des Komponisten, der sich latinisierte Henricus … Schütz und die Italiener weiterlesen
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Im alten Glanz
Konzert im Pillnitzer Schloß Die Reihe »Musik im Wasserpalais« ist erhalten geblieben. Zwischendurch mußte sie einmal aussetzen, auch sind es nicht mehr vier Konzerte – aber sie besteht fort. Und vor allem: Das prächtige Cembalo von Johann Heinrich Gräbner erklingt auch nach annähernd 300 Jahren wieder. Mittlerweile ist das Instrument, das auch gerne als Vorlage … Im alten Glanz weiterlesen
Meisterliches a-capella-Konzert des Vocal Concerts Dresden
Mikis Theodorakis Liturgie Nr. 2 bei den Dresdner Musikfestspielen »Den Kindern, in Kriegen getötet« ist Mikis Theodorakis‘ Liturgie übertitelt, doch hatte dieser Abend auch andere Widmungsträger. Er galt auch nicht nur dem Komponisten, sondern ebenso dem Andenken an den im vergangenen Jahr verstorbenen Dresdner Musikwissenschaftler und Journalisten Peter Zacher. Dieser hatte sich maßgeblich für Theodorakis‘ … Meisterliches a-capella-Konzert des Vocal Concerts Dresden weiterlesen
Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit Sir Antonio Pappano und Jan Vogler
Die Dresdner Musikfestspiele ziehen viele große Namen an, Orchester, Solisten, Dirigenten. Am Freitag war es wieder einmal so weit: Antonio Pappano, einer der zur Zeit »heißesten« Dirigenten, war mit der Accademia Nazionale in Dresden, Intendant Jan Vogler trat ein weiteres Mal auch musikalisch auf. Der Klang der Accademia Nazionale ist ein weicher, warmer, runder. Heißblütig … Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit Sir Antonio Pappano und Jan Vogler weiterlesen
Spitzenquartett bei den Dresdner Musikfestspielen
Quatuor Ebène im Konzertsaal der Musikhochschule Seit eineinhalb Jahrzehnten hat sich das Quatuor Ebène einen festen Platz im Konzertleben erobert, wurde mit Preisen geehrt, vom Publikum bejubelt, hat mit berühmten Partnern musiziert – auch außerhalb der Klassik. Im vergangenen Jahr stand es vor einem Einschnitt – Bratschist Mathieu Herzog hatte sich nach zwei Jahren Bedenkzeit … Spitzenquartett bei den Dresdner Musikfestspielen weiterlesen
Großer Klavierabend
Musikfestspielen Dresden: Peter Rösel im Palais im Großen Garten Man kann es für ein »altes« Format halten: Ein klassischer Pianist spielt Klavier, ein klassisches Programm, sonst nichts. »Altes« Format? Peter Rösels Konzert bei den Musikfestspielen war binnen kürzester Zeit ausverkauft, so daß ein zweites Konzert angesetzt werden mußte. Es findet heute (Donnerstag) statt und ist … Großer Klavierabend weiterlesen
»Jahreszeiten« für Klavier und Cello
Vier unterschiedliche Sonaten für Violoncello und Klavier hatten sich Hélène Grimaud und Jan Vogler für ihren Auftritt bei den Dresdner Musikfestspielen vorgenommen. In Frankreich, Deutschland und der jungen Sowjetunion innerhalb eines knappen Jahrhunderts entstanden, sind sie in Anlage, Form und Charakter so unterschiedlich wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Claude Debussys Sonate d-Moll, Johannes Brahms‘ … »Jahreszeiten« für Klavier und Cello weiterlesen
Gewagt – gewonnen
Mittelsächsische Philharmonie überzeugt mit Bruckners 2. Eigentlich sind Werke dieses Ausmaßes für solch ein Orchester zu groß. Oder anders herum: Die Sinfonien Anton Bruckners ist man heute von Orchestern gewohnt, deren Streicherapparat um vieles größer ist, teilweise um ein mehrfaches. Auf der anderen Seite: Warum sollen Konzertbesucher in Freiberg oder Döbeln auf Bruckners Sinfonien verzichten … Gewagt – gewonnen weiterlesen
Mit Begeisterung und Überschwang
Dover Quartet im Palais im Großen Garten Im vergangenen Jahr war das Dover Quartet im Rahmen eines Austausches mit dem Curtis Institut schon einmal Gast in Dresden gewesen. Damals spielte es im Konzertsaal der Musikhochschulen Werke von Schubert, Barber und Mendelssohn. Ein Werk Barbers, der ebenfalls am Curtis Institut studiert hatte, ist auch Namensgeber des … Mit Begeisterung und Überschwang weiterlesen
Die neue Sanftheit?
Der Ton Hélène Grimauds war in den letzten Jahren heftiger geworden, ruppiger, eruptiver. Vergleicht man beispielsweise ihre poetische Aufnahme von Schumanns Klavierkonzert (»Reflections«, 2005) mit den Sonaten Mozarts, Bergs, Bartóks und Liszts (»Resonances«, 2010), fallen letztere zunehmend harsch aus. Ich kann mich noch gut an ihren zornigen Mozart in Wien erinnern… Für ihr aktuelles Konzertprogramm … Die neue Sanftheit? weiterlesen