Albtraum und Idylle

Dresdner Philharmonie beginnt neues Musik-und-Literatur-Format Nicht nur zwischen Lyrik und Liedern, Erzählungen und Konzertstücken oder Briefen und Sonaten lassen sich Verbindungen nachweisen. Dichter, Dramatiker und Komponisten haben sich oft gegenseitig angeregt und inspiriert. Daher sind Abende mit Musik und Lesung naheliegend und für uns nicht mehr selten. Für den Auftakt der neuen Reihe, die verstärkt … Albtraum und Idylle weiterlesen

Musizierstunde auf Schloß Albrechtsberg

Dresdner Philharmonie im kleinsten Kreis Am Sonntagabend blickten die Philharmoniker Karin Hofmann (Flöte) und Matthias Bräutigam (Violoncello) gemeinsam mit Barbara Christina Steude (Sopran) und Claudia Pätzold (Cembalo) nicht nur auf ihre musikalische Vergangenheit zurück, sondern hatten für das Programm des ersten Philharmonischen Kammerabends gerade solche Werke ausgewählt, die ihnen besonders am Herzen lagen. Dabei fanden … Musizierstunde auf Schloß Albrechtsberg weiterlesen

Siebenundzwanzig und elf

Saisonabschluß der Philharmonie mit Mozart und Schostakowitsch Am Wochenende verabschiedeten sich Michael Sanderling und die Dresdner Philharmonie in die Sommerpause. Zuvor entfachten sie mit Dmitri Schostakowitschs elfter Sinfonie noch einmal gehörigen Furor im Kulturpalast. Mit Mozarts 27. und letztem Gattungsbeitrag, dem B-Dur-Klavierkonzert KV 595, begann der Abend zunächst gediegen. Solist Sunwook Kim, der in Leeds … Siebenundzwanzig und elf weiterlesen

Beschwingter, persönlicher Schluß

Reihe der Dresdner Abende im Hygienemuseum (vorerst) beendet Zweitausendzwölf hatte Wolfgang Hentrich, Konzertmeister der Philharmonie, die Reihe der Dresdner Abende ins Leben gerufen. Damals stand Stefan Frenkel, einer seiner Amtsvorgänger, im Mittelpunkt. Immer wieder gab es vor allem moderne Werke, von Othmar Schoeck, Arnold Schönberg, Bertold Goldschmidt, Paul Hindemith, Dimitri Terzakis – über 60 waren … Beschwingter, persönlicher Schluß weiterlesen

Härtetest

Multiperkussionist Martin Grubinger bei der Philharmonie Obwohl Martin Grubinger bisher (noch) keine Residenz in Dresden hatte, kehrt er doch nahezu jährlich hierhin zurück. Am Wochenende gemeinsam mit Michael Sanderling und der Dresdner Philharmonie nach einer Gastspielreise durch Deutschland und die Niederlande. Das Programm stellten sie zum Abschluß im Kulturpalast vor. Vor der Pause gab es … Härtetest weiterlesen

Stimmliche Vergoldung der Frauenkirche

Bejun Mehta wird bei der Dresdner Philharmonie zum »Wiederholungstäter« Residenzen von Solisten oder Komponisten in einer Orchesterspielzeit sind heutzutage fast en vogue. Einen Countertenor für ein Konzertorchester zu verpflichten, war von der Dresdner Philharmonie vor einer Spielzeit allerdings durchaus mutig und unerwartet. Es offenbarte jedoch die eine Seite der Institution »Residenz«: die Möglichkeit, auch abseits … Stimmliche Vergoldung der Frauenkirche weiterlesen

Bruckners Weltklang

Marek Janowski nähert sich mit der Philharmonie dem Gipfel der Neunten Mit einem Urton scheint diese Sinfonie anzuheben, die Anton Bruckner nicht mehr vollenden konnte. Wie vielen ihrer Schwesterwerke haftet auch ihr etwas Erratisches, Archaisches an. Die Philharmonie fand am Wochenende unter Marek Janowskis Leitung im Kulturpalast zu einem wie flüssigen Klang, ließ diesen sanft … Bruckners Weltklang weiterlesen

Karnevalesk und mit vielen Singstimmen

Dresdner Philharmonie und Cellist Daniel Müller-Schott Nicht nur der Papierform nach wich das Sinfoniekonzert der Dresdner Philharmonie am Donnerstag und Freitag im Kulturpalast vom üblichen Format (Ouvertüre – Konzert – Pause – Sinfonie) ab. Die Positionen der beiden Hauptwerke waren getauscht, dazu beide in einen Rahmen aus Einleitungsstück und nachgereichter Ouvertüre gefaßt. Auch wenn Karneval … Karnevalesk und mit vielen Singstimmen weiterlesen

Trost und Hoffnung

Berührende Interpretation des Brahms-Requiems durch den Kreuzchor Die Aufführung Johannes Brahms‘ Opus 45 im November gehört fest in den Terminkalender des Dresdner Kreuzchores und der Dresdner Philharmonie. In diesem Jahr sangen unter der Leitung des Kreuzkantors Roderich Kreile als Solisten Heidi Elisabeth Meier (Sopran) und der ehemalige Kruzianer Andreas Scheibner (Baß) sowie das Vocal Concert … Trost und Hoffnung weiterlesen