Annäherung und Entfernung stimmig verbunden

François-Xavier Roth und Pierre-Laurent Aimard im Großen Concert des Gewandhausorchesters Je »näher« uns Werke zeitlich rücken, desto fremder scheinen sie dem Publikum manchmal, dem man oft unterstellt, es käme gern zu Mozart und Beethoven, bleibe aber fern, wenn Schönberg oder Stockhausen auf dem Spielplan stehen. Getreu unserem Motto, sich mit denen zu (er)freuen, die kommen, … Annäherung und Entfernung stimmig verbunden weiterlesen

Warum Sie den Weltuntergang nicht verpassen sollten

»Le Grand Macabre« noch dreimal an der Dresdner Semperoper György Ligetis einzige Oper persifliert Figurentypen, spiegelt sie in einem typischen Machtsystem und verzerrt alles ins Groteske.  Nekrotzar, der Fürst der Hölle, ruft den Weltuntergang aus. Manche bemerken davon nicht viel, wie Piet vom Faß, dessen Wahrnehmung durch Alkohol eingeschränkt scheint. Er läßt sich als Diener … Warum Sie den Weltuntergang nicht verpassen sollten weiterlesen

Hinter jeder Note lauert eine Überraschung

»Bagatellen« mit Herbert Schuch Er ist bei weitem nicht der Erste, der klassische und zeitgenössische Werke ineinander verschränkt, der Pianist Herbert Schuch. Und doch kann man eben keine beliebige Folge oder Gegenüberstellung schaffen, wenn man beispielsweise allein Bach und Schleiermacher zusammenfaßte. Herbert Schuch hat sich für den 2006 verstorbenen György Ligeti und Ludwig van Beethoven … Hinter jeder Note lauert eine Überraschung weiterlesen

Rettung war nicht nötig

Kit Armstrong sprang in letzter Sekunde beim City of Birmingham Symphony Orchestra ein Das kommt vor: Solisten werden krank. Yuja Wang hatte ihren Auftritt bei den Dresdner Musikfestspielen krankheitsbedingt vor wenigen Tagen absagen müssen. Glücklicherweise erklärte sich Patricia Kopatchinskaja schnell bereit, einzuspringen. Statt Prokofjew (fünftes Klavierkonzert) sollte es also Tschaikowski geben. Doch dann mußte auch … Rettung war nicht nötig weiterlesen