Quatuor Ebène im Konzertsaal der Musikhochschule Seit eineinhalb Jahrzehnten hat sich das Quatuor Ebène einen festen Platz im Konzertleben erobert, wurde mit Preisen geehrt, vom Publikum bejubelt, hat mit berühmten Partnern musiziert – auch außerhalb der Klassik. Im vergangenen Jahr stand es vor einem Einschnitt – Bratschist Mathieu Herzog hatte sich nach zwei Jahren Bedenkzeit … Spitzenquartett bei den Dresdner Musikfestspielen weiterlesen
Autor: WQ
Großer Klavierabend
Musikfestspielen Dresden: Peter Rösel im Palais im Großen Garten Man kann es für ein »altes« Format halten: Ein klassischer Pianist spielt Klavier, ein klassisches Programm, sonst nichts. »Altes« Format? Peter Rösels Konzert bei den Musikfestspielen war binnen kürzester Zeit ausverkauft, so daß ein zweites Konzert angesetzt werden mußte. Es findet heute (Donnerstag) statt und ist … Großer Klavierabend weiterlesen
»Jahreszeiten« für Klavier und Cello
Vier unterschiedliche Sonaten für Violoncello und Klavier hatten sich Hélène Grimaud und Jan Vogler für ihren Auftritt bei den Dresdner Musikfestspielen vorgenommen. In Frankreich, Deutschland und der jungen Sowjetunion innerhalb eines knappen Jahrhunderts entstanden, sind sie in Anlage, Form und Charakter so unterschiedlich wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Claude Debussys Sonate d-Moll, Johannes Brahms‘ … »Jahreszeiten« für Klavier und Cello weiterlesen
Gewagt – gewonnen
Mittelsächsische Philharmonie überzeugt mit Bruckners 2. Eigentlich sind Werke dieses Ausmaßes für solch ein Orchester zu groß. Oder anders herum: Die Sinfonien Anton Bruckners ist man heute von Orchestern gewohnt, deren Streicherapparat um vieles größer ist, teilweise um ein mehrfaches. Auf der anderen Seite: Warum sollen Konzertbesucher in Freiberg oder Döbeln auf Bruckners Sinfonien verzichten … Gewagt – gewonnen weiterlesen
Mit Begeisterung und Überschwang
Dover Quartet im Palais im Großen Garten Im vergangenen Jahr war das Dover Quartet im Rahmen eines Austausches mit dem Curtis Institut schon einmal Gast in Dresden gewesen. Damals spielte es im Konzertsaal der Musikhochschulen Werke von Schubert, Barber und Mendelssohn. Ein Werk Barbers, der ebenfalls am Curtis Institut studiert hatte, ist auch Namensgeber des … Mit Begeisterung und Überschwang weiterlesen
Die neue Sanftheit?
Der Ton Hélène Grimauds war in den letzten Jahren heftiger geworden, ruppiger, eruptiver. Vergleicht man beispielsweise ihre poetische Aufnahme von Schumanns Klavierkonzert (»Reflections«, 2005) mit den Sonaten Mozarts, Bergs, Bartóks und Liszts (»Resonances«, 2010), fallen letztere zunehmend harsch aus. Ich kann mich noch gut an ihren zornigen Mozart in Wien erinnern… Für ihr aktuelles Konzertprogramm … Die neue Sanftheit? weiterlesen
Geh aus, mein Herz, und suche Freud‘
Es war nicht allein ein Frühlingskonzert des Dresdner Kammerchores, sondern auch das Ergebnis einer Patenschaft. Den Nachwuchs zu fördern, Musik zu vermitteln und die soziale Wirkung des gemeinsamen Singens zu erfahren, war das Anliegen dieser Patenschaft, um die sich Schulen bewerben konnten. Ziel war es nicht, Spitzenchöre zu schaffen, sondern die Basis zu stärken. Zwischen … Geh aus, mein Herz, und suche Freud‘ weiterlesen
Znaider – Harding – Feuer – Eis
Die nordische Natur und Mythologie schien greifbar nahe in diesem Konzert, und mit ihnen die Elemente von Feuer und Eis. Alchimist Daniel Harding schmolz mit dem Schwedischen Rundfunk-Sinfonieorchester daraus ein funkelndes, geschmeidiges Amalgam. Vor Jean Sibelius' Violinkonzert mit Nikolaj Znaider stand Albert Schnelzers »Tales from Suburbia« (»Vorstadtgeschichten«) auf dem Programm. Das junge Werk, erst am … Znaider – Harding – Feuer – Eis weiterlesen
Auch in Kleinstbesetzung glänzend – Collegium 1704
»Le Nuove Musiche« hatten die Prager Musiker Ihr Programm diesmal übertitelt. Er bezog sich auf den Titel einer Druckausgabe neuer Musik Giulio Caccinis von 1602. Die damalige Epoche wird heute als eine des Wandels betrachtet, der sich, von Italien ausgehend, über ganz Europa verbreitete. »Le Nuove Musiche« ist eine Sammlung von Liedern für Singstimme und … Auch in Kleinstbesetzung glänzend – Collegium 1704 weiterlesen
»Meister auf Flügeln«: Alexander Krichel
Der vielversprechende Name ist vielleicht noch ungewohnt im Chemnitzer Konzertkalender – er knüpft ein wenig dort an, wo die »Konzerte der Künste« im vergangenen Jahr aufgehört haben. Bemerkenswert sind sowohl die Qualität der Aufführungen als auch der Spürsinn des Veranstalters, neue Talente zu präsentieren. Gleich im ersten Jahrgang war bereits Peter Rösel (im März) zu … »Meister auf Flügeln«: Alexander Krichel weiterlesen