Marek Janowski nähert sich mit der Philharmonie dem Gipfel der Neunten Mit einem Urton scheint diese Sinfonie anzuheben, die Anton Bruckner nicht mehr vollenden konnte. Wie vielen ihrer Schwesterwerke haftet auch ihr etwas Erratisches, Archaisches an. Die Philharmonie fand am Wochenende unter Marek Janowskis Leitung im Kulturpalast zu einem wie flüssigen Klang, ließ diesen sanft … Bruckners Weltklang weiterlesen
Neujahrskonzert des Hochschulsinfonieorchesters
Dresdner Kapellsolisten in der Hochschule dabei Traditionell eröffnet die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden das neue Jahr mit einem Orchesterkonzert. Wieder einmal ergänzten sich Orchestermusiker der Studenten mit den Mentoren der Dresdner Kapellsolisten unter der Leitung von KV Helmut Branny – »nebenbei« noch Professor für Kontrabaß. Auf dem Programm standen Werke der … Neujahrskonzert des Hochschulsinfonieorchesters weiterlesen
Ring frei – erste und zweite Runde
Am Wochenende begannen die Ring-Zyklen mit Stefan Mickisch Das, was der Gesellschaft der Freunde der Sächsischen Staatskapelle gelungen ist, kann man schon einen »Schachzug« nennen: sie haben den Opernkenner und Pianisten (oder Pianisten und Opernerklärer) Stefan Mickisch nach Dresden geholt, um erstmalig hier zu präsentieren, was er für viele Jahre in Bayreuth tat: Wagners Opern … Ring frei – erste und zweite Runde weiterlesen
Klangszenen
Tonkünstlerverein der Sächsischen Staatskapelle zeigt sich neugierig Von Wilhelm Busch ist überliefert: »Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden«, doch ist dies weder Bonmot noch Kritik (im Sinne einer Rezension) an der Musik an sich, es bezieht sich nur auf den vorbeiziehenden Bettelstudentenchor, der den Gärtner Knoll bei seiner Jagd … Klangszenen weiterlesen
Weihnachtsoratorium mit dem Kreuzchor
Kantaten IV bis VI in der Kreuzkirche aufgeführt Angesichts der »Flut« von Aufführungen des Weihnachtsoratoriums lohnt es sich, zu hinterfragen, was uns das Werk denn eigentlich bedeutet. Für manche gehört es mittlerweile zur Tradition, ist einfach Teil des Weihnachtsfestes. Und angesichts der Tatsache, daß vor allem die ersten drei Kantaten schon vielfach in der Adventszeit … Weihnachtsoratorium mit dem Kreuzchor weiterlesen
Entschleunigung zum Jahresende
Sächsisches Vocalensemble beschließt 2017 mit Bachs h-Moll-Messe Es ist eines der in jeder Hinsicht merkwürdigsten Werke Johann Sebastian Bachs – seine Messe in h-Moll (BWV 232). Vieles wurde über Ursprung, Auftraggeber sowie Uraufführung geforscht, doch bleiben manche Fragen weiter unbeantwortet. Und so ist das Werk auch heute nicht dezidiert einem bestimmten Tag oder Fest zugeordnet. … Entschleunigung zum Jahresende weiterlesen
Prächtiger Start ins neue Jahr
Musikbrücke des Collegiums 1704 verbindet auch 2018 musikalische Inseln Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit gehören zu den prägendsten Merkmalen des Collegiums 1704, und dies trifft in vielerlei Hinsicht zu. Musiker treffen hier zusammen, mehrheitlich aus Sachsen und Böhmen, oft sind Gäste aus Italien und der ganzen Welt zu Gast. Sie alle bilden aber eine Gemeinschaft, wie man … Prächtiger Start ins neue Jahr weiterlesen
Noch mehr Fundstücke…
…aus dem »Schrank No. II« Robin Peter Müller und das La Folia Barockorchester haben eine neue CD mit Weltersteinspielungen anonymer Komponisten zusammengestellt. Fündig wurden sie nicht per Zufall, sondern gezielt: in den Beständen des (ehemaligen) »Schrank No: II«. Dieser war einst der zweite einer Reihe von fünf Schränken in der Katholischen Hofkirche Dresden. Im 18. … Noch mehr Fundstücke… weiterlesen
Weihnachtsoratorium mit dem Kreuzchor
Kantaten I bis III in der Kreuzkirche aufgeführt Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium gehört für Musikfreunde so sicher zum Fest wie der Weihnachtsbaum. Auch wenn wir es heute meist schon im Advent als Konzert in Teilen genießen (wobei es in der Auswahl der Kantaten die Wahl gibt), ist es von der Kreuzkirche über die Gemeinden bis … Weihnachtsoratorium mit dem Kreuzchor weiterlesen
Vor dem Jubelfest
Collegium 1704 in der Dresdner Annenkirche Mit ungewöhnlichem Instrumentarium war das Collegium 1704 am Montag nach dem 3. Advent in die Annenkirche angereist: nur zwei Violinen als »Singstimmen« des Orchesters, dafür aber eine reich ausgestattete Continuo-Gruppe – die wesentliche Stütze der Sänger –, die Farbschattierungen von Viola da Gamba, Dulzian, Harfe und anderem barg. Ganz … Vor dem Jubelfest weiterlesen