Mit doppeltem Schlußpunkt

»Bachs Requiem« in der Versöhnungskirche Der Titel ließ zunächst aufhorchen bzw. sorgte für Verwunderung. Immerhin hat Johann Sebastian Bach kein dezidiert »Requiem« genanntes Werk hinterlassen. Oder sollte es das Requiem eines anderen Komponisten auf Bach sein? Nein – die Kirchenmusiktage 2018 hatten seit dem 2. November Gedanken und Gedenken besonders auf zwei historische Daten gelegt: … Mit doppeltem Schlußpunkt weiterlesen

Stipendiatenkonzert des Wagner-Verbandes Dresden

Teilnehmer dieses und Bewerber für das kommende Jahr stellten sich im Jagdschloß Graupa dem Publikum vor Alljährlich unterstützt der Richard-Wagner-Verband Dresden e. V. junge Menschen mit einem Stipendium »in Sachen Wagner«. Ein mehrtägiger Aufenthalt während der Festspiele in Bayreuth ist der Höhepunkt einer solchen Förderung, verbunden mit einem Konzert aller Stipendiaten der verschiedenen Förderer und … Stipendiatenkonzert des Wagner-Verbandes Dresden weiterlesen

Mit Klang und Gestaltung

Dresdner Motettenchor mit Händels Messiah in der Annenkirche Georg Friedrich Händels »Messiah« gehört nicht nur zu Festtagen, sondern umfaßt in drei Teilen Prophezeiung und Menschwerdung, Kreuzigung sowie Erlösung, weshalb das Werk zu mehreren Gelegenheiten innerhalb des Kirchenjahres erklingen kann. Am Wochenende luden der Dresdner Motettenchor des Heinrich-Schütz-Konservatoriums und sein Leiter Matthias Jung für Aufführungen in … Mit Klang und Gestaltung weiterlesen

Funkelnde Fugen, tobende Tremoli…

Collegium 1704 mit zwei Messevertonungen in der Dresdner Annenkirche Vertonungen des Messetextes bzw. Ausschnitten daraus haben viele Komponisten beschäftigt. Praktisch jeder, der in kirchlichen oder höfischen Diensten stand, hat sich damit befaßt, nicht selten gleich mehrfach. Und auch vor der Konvention macht die Messe nicht halt – vom Protestanten Johann Sebastian Bach gibt es ebenfalls … Funkelnde Fugen, tobende Tremoli… weiterlesen

Die Musik hat die Mörder überlebt

Eindrucksvolles Konzert offenbart Schätze jüdischer Komponisten Natürlich hätten beim Konzert »Nachgedacht« am Sonnabend in der Frauenkirche die beiden Stars dominierend im Vordergrund stehen können, doch es zeigte sich, daß das Programm das Resultat einer jahrelangen Recherche, Auseinandersetzung und nicht zuletzt der Verbundenheit und Liebe zum Thema war. Daniel Hope ist nicht nur künstlerischer Leiter der … Die Musik hat die Mörder überlebt weiterlesen

Stimmen der Hoffnung

Konzert mit Violinen jüdischer Musiker als Schwerpunkt der Themenwoche »Erinnerung und Zukunft« Der Publikumszuspruch war enorm – ausverkaufter Kulturpalast, davor noch Menschen mit Schildern »suche Karte«. Die Reihe der Dresdner Philharmonie kommt an, das Interesse gerade an diesem Projekt war hoch. Zunächst als Überlassenschaft vorwiegend jüdischer Musiker entstanden, wurden in Israel beim Geigenbauer Moshe Weinstein … Stimmen der Hoffnung weiterlesen

Denkwürdiges Gedenkkonzert

Dresdner Kammerchor mit einer Uraufführung in der Frauenkirche Der 9. November war in diesem Jahr ein besonderer Gedenktag – es ist nun 80 Jahre her, daß mit der Pogromnacht die gewaltsame Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der Juden in Deutschland begann. Der Dresdner Kammerchor und sein Leiter Hans-Christoph Rademann gedachten diesem Anlaß mit einem ausgewählten Programm … Denkwürdiges Gedenkkonzert weiterlesen

Ach diese süße, süße Melancholie…

Philharmonie mit dem »Rückkehrer« Bejun Mehta in der Dresdner Frauenkirche Etwas gewöhnungsbedürftig schien allenfalls die Zusammenstellung des »Melancholie« genannten Programms, denn auf Opernarien Georg Friedrich Händels folgte Samuel Barbers Adagio for strings Opus 11, das sich nicht nur der Entstehungszeit nach und im Charakter so gänzlich von Händel unterscheidet, es ist – im krassen Gegensatz … Ach diese süße, süße Melancholie… weiterlesen

Eine Angelegenheit der Gegenwart

Philharmonisches Kammerkonzert mit Bezug auf den Ersten Weltkrieg Als Auftakt zur Themenwoche »Erinnerung und Zukunft« fand am Mittwoch ein Kammerabend auf Schloß Albrechtsberg statt, der Komponisten in den Fokus rückte, die ihre Lebens- und Kriegserlebnisse ganz unterschiedlich ausgedrückt hatten. Ihre individuelle Ausprägung reichte von generellem Kriegsverlust und Tod bis zur persönlichen Betroffenheit, von artifizieller Verarbeitung … Eine Angelegenheit der Gegenwart weiterlesen