Auftakt mit Muße

Geistliche und andere Lieder in der Moritzburger Schloßkapelle Der Pfingstmontag ist traditionell der Auftakt der Vespern in der Moritzburger Schloßkapelle. Das war auch in diesem Jahr nicht anders – Isabel Schicketanz (Sopran) und Stefan Maass (Laute) erfreuten das Publikum mit Liedgut des 16. und 17. Jahrhundert, wofür sich Sebastian Knebel mit einem »doppelten Instrument« bzw. … Auftakt mit Muße weiterlesen

Von Klanginseln, Windorgeln und Träumen

Musikalisch-literarischer Abend um William Shakespeare bei den Dresdner Musikfestspielen (Zu)fluchtpunkte sind oft mit einer Rückkehr oder Imagination verbunden. Träume und Zauberer gehören zu den phantastischen Begebenheiten, mit denen und um die sich die Geschichten William Shakespeares entfalten. Aber auch reale Orte können Zufluchtpunkte werden: Dresden als Stadt etwa, wo Altus Andreas Scholl einst, noch fast … Von Klanginseln, Windorgeln und Träumen weiterlesen

Vivaldi und das Cello

Spätkonzert bei den Dresdner Musikfestspielen Was die Dresdner Musikfestspiele (DMF) »Late Night Barock« nannten, war viel mehr als ein Experiment. Wie jeder Veranstalter müssen auch die DMF ihr Angebot um bewährte Formate erweitern. Wenn man die Komponenten gut wählt und sorgsam vorgeht, gewinnt man zum Stammpublikum neues dazu und vereint verschiedene Besucherschichten. Während die Anfangszeit … Vivaldi und das Cello weiterlesen

Rebecca Saunders im Portrait

Gesprächskonzert im Rahmen der Udo-Zimmermann-Gastdozentur Die Udo-Zimmermann-Gastdozentur der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (HfM) bietet nicht nur verschiedene Begegnungsmöglichkeiten mit schaffenden Komponisten, sondern vor allem einen anregenden Austausch und hat in der Vergangenheit geholfen, Aufführung zu realisieren. Die Wiederaufführung der Kammeroper »Die weiße Rose« (Fassung von 1967) stand in diesem Zeichen, die … Rebecca Saunders im Portrait weiterlesen

Der nächste bitte!

Langer Celloabend mit Alisa Weilerstein im Hygienemuseum Das Cellomania-Format der Dresdner Musikfestspiele sorgt nicht nur für eine Konzentration an Werken der Celloliteratur, sondern auch für außergewöhnliche Programmkombinationen wie gleich zwei Lange Nächte an diesem Wochenende: während am Sonnabend Antonio Vivaldi mit sechs Cellisten im Mittelpunkt steht (Martin-Luther-Kirche), wird die Lange Nacht am Sonntag im Kulturpalast … Der nächste bitte! weiterlesen

Göttinger Abendtraum

Internationale Händelfestspiele Göttingen läßt die Frauen hochleben Ein Kirchenraum wie ein Hörsaal – perfekt für Musik!, Photo: Internationale Händelfestspiele Göttingen, © Frank Stefan Kimmel Nach unserem sonntäglichen Besuch von Igor Strawinskys »Die Geschichte vom Soldaten« am Deutschen Theater Göttingen wollten wir noch ein wenig mehr Festspielluft schnuppern. Am Abend ernteten die Internationale Händelfestspiele Göttingen (GHFS) … Göttinger Abendtraum weiterlesen

Komponieren, kompostieren, kompositivieren …

Neues Klaviertrio Dresden mit neuen Werken der Materialverwertung Den Zusammenhang oder -klang von »Komponieren« und »Kompostieren« hat mancher schon sarkastisch auf die Neue Musik angewandt, zumindest, wenn er sagen wollte, wo ein dürftiges Substrat wohl seinen Ursprung habe oder wohin ein minderes Resultat gehöre. Manche Projekte (»Vivaldi recomposed«) rufen geradezu nach einer solchen Verurteilung. Doch … Komponieren, kompostieren, kompositivieren … weiterlesen

Alte Musik und zwei Uraufführungen in der SLUB

»Musik der Extreme« erweist sich als inspirierende Begegnung Am Dienstag stand die bereits sechste Ausgabe von »Musik der Extreme« im Kalender der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), wieder mit zwei Uraufführungen. Die vom Ensemble Continuum XXI unter der Leitung des Komponisten Alberto Arroyo gestaltete Reihe erfreut sich großen Zuspruchs – im Klemperer-Saal … Alte Musik und zwei Uraufführungen in der SLUB weiterlesen

Flötentöne und andere Schönheiten

Collegium Marianum feierte im zweiten Jahreskonzert »Les nations« Prag gehört neben Leipzig, Berlin, Hamburg oder München längst zu den oft von uns besuchten Musikorten. Wir sind sogar öfter dort als in mancher der eben genannten Städte. Das liegt vor allem daran, daß in Prag eine so vitale Alte-Musik-Szene existiert. Bevor wir im Sommer wieder (mehrfach?) … Flötentöne und andere Schönheiten weiterlesen

»Ruf in die Zukunft«

Trauer, Angst und Freude in Wiegenliedern Was ist ein »Ruf in die Zukunft«? Das klingt zunächst wie ein Auftrag an die nächste Generation, die nächsten Generationen – das kann vieles bedeuten. Der Ensemblename »echo_von_nichts« wiederum scheint beinahe das Gegenteil von vielem zu sagen. Es sind zunächst einmal Wiegenlieder, welche die beiden Initiatorinnen Ingala Fortagne und … »Ruf in die Zukunft« weiterlesen