Auftakt mit neuen Tönen

Erster regulärer Einsatz des Kreuzchores im neuen Schuljahr Manchmal muß (darf) man, nicht notgedrungen, sondern wegen vieler guter Möglichkeiten, Musiktermine verschieben, ins zweite Konzert gehen oder in den Gottesdienst der Kreuzkirche statt in die Kreuzvesper. Das kann – abgesehen von seinem eigentlichen Anlaß – gerade beim Kreuzchor lohnen, erlebt man ihn doch dann auf der … Auftakt mit neuen Tönen weiterlesen

Überraschend dunkel, zunehmend licht

Konzerte des Kammerchors Cantabile Dresden So sorgte Michael John Trottas »Dies irae« mit im feurigen Stakkato vorgetragenen Text, in den sich die beruhigenden Zeilen wie in eine zweite Ebene schoben, für eine starken Eröffnungskontrast. Rudolf Mauersbergers vielen vertraute Motette »Wie liegt die Stadt so wüst« wartet nicht mit solchen Ebenen auf, hier erarbeitete Johannes Radde … Überraschend dunkel, zunehmend licht weiterlesen

Eine dreiviertel Stunde voller Hymnen

Joachim Aßmann beim Dresdner Orgelsommer Während der Sommerferien pausieren nicht nur die Dresdner Kreuzvespern, das Ferienprogramm des Orgelsommers beginnt auch bereits zwei Stunden früher um 15:00 Uhr. Doch der Termin ist seit Jahren etabliert, daher kamen an diesem Sonnabend wieder zahlreiche Gäste, so daß die Besucherzahl auf dem Niveau vieler Vespern blieb. Joachim Aßmann (Kantor … Eine dreiviertel Stunde voller Hymnen weiterlesen

Von fremder Harmonik bis populärer Klassik

Michał Markuszewski spielte bei den Internationalen Dresdner Orgelwochen Die Internationalen Dresdner Orgelwochen laden über die Sommermonate viele Gäste aus Metropolen der ganzen Welt ein. Am Mittwoch spielte Michał Markuszewski aus Warschau in der Kreuzkirche, der Werke von Komponisten seines Landes mitbrachte und zu Hause selbst eine besondere Position innehat. Denn die Strukturen bzw. Ämter von … Von fremder Harmonik bis populärer Klassik weiterlesen

Neugierig, beteiligt und wahrnehmbar

Komponist Lothar Voigtländer verstorben Lothar Voigtländer gehörte zu den wenigen ostdeutschen Komponisten, die schon vor der Wende im Westen bekannt wurden, auch wenn er dort später wieder ein wenig vergessen wurde. In Dresden blieb er in den letzten Jahren wahrnehmbar. Am 4. Juli ist Lothar Voigtländer in seiner Wahlheimat Berlin 82jährig verstorben. In Dresden erfuhr … Neugierig, beteiligt und wahrnehmbar weiterlesen

Märchenbilder und Zauberklänge

Letztes Sinfoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle vor der Sommerpause Bevor die Spielzeit mit einem Aufführungsabend am Donnerstag und den letzten Opern- und Balletaufführungen endet, bog die Sächsische Staatskapelle am Sonntag in der Semperoper bereits sinfonisch in die Zielgerade. Dabei verabschiedete sich nicht nur Unsuk Chin als Capell-Compositrice, sondern auch drei Orchestermitglieder: KV Annette Thiem (Violine), Andreas … Märchenbilder und Zauberklänge weiterlesen

Als eins – wer / wo bin ich?

Semperoper zeigt auf der kleinen Bühne eine Selbstfindung Hannah gilt für uns als weiblicher Vorname, der im hebräischen »Anmut« bedeutet. Es gibt ihn im Arabischen aber auch als Männernamen. Hannah ist in Laura Kaminskys Stück »As one« beides – ein Junge zunächst, der sich zunehmend weiblich fühlt, für den (oder für sie) die Entdeckung des … Als eins – wer / wo bin ich? weiterlesen

Carl Maria von Weber, das Fremde und Lichtblitze

Chorsinfonisches Konzert als Höhepunkt Die Fachkonferenz »Carl Maria von Weber und das Fremde« hatte am Freitag und Sonnabend an der Dresdner Musikhochschule, die den Namen des Komponisten trägt, internationale Gäste eingeladen, um auf Spurensuche bei Weber zu gehen, Einflüssen zu folgen und Moden in seiner Musik zu entdecken. Das schlug sich sogar im Radioprogramm nieder, … Carl Maria von Weber, das Fremde und Lichtblitze weiterlesen

Viel Zeit für ein überschaubares Ergebnis

Film »Die Stadt ohne Juden« in der Semperoper Mancher war am Donnerstag vielleicht gespannt auf eine Wiederbegegnung mit der Capell-Compositrice von 2022 / 23, aber die Komponistin war in der Semperoper ebensowenig anwesend wie Musiker der Sächsischen Staatskapelle. Die Vorführung von Hans Karl Breslauers Stummfilm »Die Stadt ohne Juden« von 1924 im Rahmen des Jahrs … Viel Zeit für ein überschaubares Ergebnis weiterlesen