Philippe Herreweghe und die Sächsische Staatskapelle auf zu vielen Wegen Natürlich gibt es nicht die eine Art, Bach zu musizieren, das vorab. Schon zu Lebzeiten – keiner von uns war dabei und hat es gehört – ist das so gewesen. Davon kann man zumindest ausgehen, wenn man sich die damaligen Verhältnisse und den unter Kirchenmusikern … Nicht Fisch, nicht Fleisch weiterlesen
Autor: WQ
Verleih uns Frieden
Andacht in der Loschwitzer Kirche Auch die kleine Kirche im Dresdner Stadtteil Loschwitz gedachte am vergangenen Wochenende (Vesperzeit am Sonntag) der Zerstörung der Stadt vor 78 Jahren. Der Ort ist immerhin ein bedeutender: mitten in einem der malerischsten Umgebungen der Residenzstadt an einem Weinberg gelegen, war das Gotteshaus selbst in den Bombennächten zerstört worden. Nachdem … Verleih uns Frieden weiterlesen
Gedenken mit Michael Praetorius
Kammerchor der Frauenkirche und Instrumenta Musica im Gedenkkonzert In einem weiteren Konzert am Sonnabendabend rückte das Dresdner Gedenken (13. Februar) in den Mittelpunkt. Frauenkirchenkantor Matthias Grünert hatte dafür allerdings kein Requiem oder vergleichbares Werk ins Programm genommen, sondern ausschließlich Musik von Michael Praetorius, einem Vorgänger Heinrich Schütz‘ in Dresden. Beide hatten nicht zuletzt eine enge … Gedenken mit Michael Praetorius weiterlesen
Das ruft schon nach einem Zyklus – oder zwei?
Collegium 1704 mit Haydn und Beethoven Wenn die Prager Musiker um Leiter Václav Luks einmal ohne ihren Chor kommen, fehlt vielen Besuchern schon etwas. (Keine Sorge, bei den nächsten Konzerten sind sie wieder mit dabei!) Wenn das Collegium 1704 dann noch in der Zeit aus seiner »gewohnten Umgebung«, also dem Barock, ausbricht, könnte man beinahe … Das ruft schon nach einem Zyklus – oder zwei? weiterlesen
Brückenschlag über die Zeit
Gedenktagkonzert des Dresdner Kreuzchores Es scheint momentan, als gelänge Kreuzkantor Martin Lehmann alles. Dabei ist es keineswegs Glück oder nur ein momentanes »Händchen«. Davon zeugten am Sonnabend im Gedenktagkonzert (zum Tag der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945) zum Beispiel die Gregorianischen Choräle Lux aeterna und Requiem aeternam, welche die Männerstimmen vortrugen – welcher Knabenchor … Brückenschlag über die Zeit weiterlesen
Wen die Götter lieben
Sächsische Staatsoper schließt zweite »Ring«-Aufführung ab Endzeitstimmung in Dresden – nach der »Götterdämmerung« fiel am Freitag der (vorerst) letzte Vorhang. Zweimal hatten Christian Thielemann und sein Orchester mit einem erlesenen Ensemble und dem Sächsischen Staatsopernchor im Januar und Februar Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« aufgeführt. Gleichzeitig emotional aufwühlend und tief berührend wurde die Geschichte … Wen die Götter lieben weiterlesen
Ins Gespräch vertieft mit Bach
Rezital der Capell-Virtuosin Julia Fischer Im Herbst hatte Julia Fischer nicht nur in Dresden mit Felix Mendelssohns zweitem Violinkonzert brilliert (unseren Bericht finden Sie hier: https://neuemusikalischeblaetter.com/2022/10/26/wir-sind-berauscht/), sie war anschließend mit Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle auf Gastspielreise gegangen. Am Donnerstag kehrte sie für einen Rezitalabend in die Semperoper zurück. Anders als sonst meist bei … Ins Gespräch vertieft mit Bach weiterlesen
Short concert – extra lang
Begegnungsreihe der Musikhochschule mit einer Uraufführung Seit vielen Jahren mittlerweile bietet die Reihe short concert an der Dresdner Musikhochschule Neugierigen eine Möglichkeit, zeitgenössische Musik im Gegenüber berühmter klassischer Werke kennenzulernen. Die Idee sei, so Jörn Peter Hiekel in seiner Moderation, einen Separatismus zu vermeiden, wie er zum Beispiel entsteht, wenn Neue Musik allein in einem … Short concert – extra lang weiterlesen
Formenvielfalt
Kammerabend der Dresdner Philharmoniker »Forellenquintett« hatten vier Dresdner Philharmoniker ihr Kammerkonzert am Sonntag im Kulturpalast nach dem prominentesten Stück des Abends genannt. Adela-Maria Bratu (Violine), Beate Müller (Viola), Matthias Bräutigam (Violoncello) und Răzvan Popescu (Kontrabaß) wuchsen im Verlauf sozusagen um ihren Gast Andreas Hecker (Klavier), erst vom Quartett zum Quintett, mit Franz Schubert machte auch … Formenvielfalt weiterlesen
Wotan kehrt zurück – mit Verdi
Semperoper bringt Frühwerk »Attila« konzertant auf die Bühne Seit Sonnabend kann man – zweimal noch – eines der frühen Verdi-Bühnenwerke an der Sächsischen Staatsoper erleben. »Attila« ist bereits die neunte Oper des noch jungen Komponisten, der sich 1846 jedoch bereits mit Werken wie »Nabucco«, »Ernani« und »I due Foscari« einen Namen gemacht hatte. Nun kommt … Wotan kehrt zurück – mit Verdi weiterlesen